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Techniken zur Realisierung von Augmented Reality
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Techniken zur Realisierung von Augmented Reality
Bernhard Kröpfl
Universität Karlsruhe
76128 Karlsruhe
Proseminar: Informatik in der Medizin
Dieser Bericht bietet eine Übersicht über Augmented Reality Systeme. Hier finden Sie den Aufbau, die Funktion
und die Anforderungen. Folgende Techniken werden speziell besprochen, Head-mounted-Displays, Monitore mit
3D, Image Overlay, Hologramme und Direkt Projektionen (VRD). Abschließend werden auch
Anwendungsgebiete von Augmented Reality abgehandelt.
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AR-Systeme
1.1
Einführung
Augmented Reality (dt.: vergrößerte Realität) bietet die Möglichkeit, zu den Realen Bildern zusätzliche
Informationen hinzu zufügen und so eine Erweiterung sowohl der virtuellen als auch der realen Umwelt darstellt.
Augmented Reality (AR) ist die Verbindung von Virtual Reality und Realer Welt.
Man mischt die beiden von einander getrennten Welten und erreicht so den Aufbau eines Kontinuums von
Realität über AR zu Virtualität (siehe Abb.1). Dadurch kann man für jede Aufgabe die richtige Lösung der
Darstellung finden. (siehe Kap. 4)
Abbildung 1: Realität-Virtualität-Kontinuum (Milgram 1994)
In der Virtual Reality wird der Benutzer komplett in eine vom Computer generierte Umgebung eingetaucht.
Dabei sind folgende drei Punkte wichtig und zu beachten. Erstens um die neue Umgebung in einer
angemessenen Weise an die Realität anzupassen ist eine sehr hohe grafische Rechenleistung nötig. Zweitens der
Benutzer soll sich in normaler Zeit in der Umgebung bewegen und agieren können, das heißt das System muß
seine Sequenzen in Echtzeit dem Benutzer vorlegen. Drittens der User ist völlig in das System integriert. Seine
kompletten Wahrnehmungen werden durch den Computer gesteuert und es kommt zu einer Trennung von der
Realität. Um das zu erreichen muß das System alle Bewegungen und Aktionen des Benutzers erfassen und die
dazu gehörenden Reaktionen dem Benutzer grafisch, akustisch usw. mitteilen.
In diesen Punkten kann man schon die Parallelen und die Unterschiede zwischen VR und AR erkennen. Leicht
zu sehen ist, das man in AR nicht nur komplett vom Computer mit Informationen versorgt wird. Hier verliert
man nicht den Kontakt zur realen Welt, sondern verbindet diese mit virtuellen Daten. Das heißt man muß einen
Weg finden wie man die Daten aus dem Computer und die reale Szene zusammenfügt und darstellt. In Kapitel 3
werden Techniken dafür angeführt und beschreiben.
Die im Computer erzeugten Informationen sollten richtig mit den realen Bildern verknüpft werden. Der Benutzer
sieht somit nur die vereinten Bilder. Er sollte nicht den unterschied zwischen virtuellen und realen Daten
merken. Da für den Menschen optische Informationen andere abweichende Wahrnehmungen überdecken, sind
Fehler in der Darstellung durch Probleme mit der Vereinigung von Daten viel gravierender. z.B. Wenn ein
Träger eines Head Mounted Displays seine Hand in den Blickbereich hält, und über die Hand ein virtuelles Bild
gelegt wird, sind schon kleinste Unterschiede in der Vereinigung der beiden Bilder leicht zuerkennen. Um diese
Fehler auch bei Bewegungen des Users zu verhindern wird in ein AR-System eine Rückkopplung vom Benutzer
zum System benötigt. Diese Aufgabe übernehmen Tracking-Systeme die im Kapitel 2 kurz erklärt werden.
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